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Timneh und Kongo Graupapageien  
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Die Unterschiede...

...Zwei wie Hund und Katz!

Die bekanntere der beiden Arten ist der größere
Kongo-Graupapagei.
Seine Gelehrigkeit ist vergleichbar mit der von Hunden gegenüber dem Menschen.
Mit Liebe und Geduld vorausgesetzt kann man ihm Gehorsam vielleicht eher nahebringen, wie seiner Unterart dem
Timneh-Graupapagei:
Dummes Zeug und Streiche haben allerdings beide gleichermaßen im Sinn. Dazu gehören z.B. Tapete anfressen oder in Polstermöbel Eingangslöcher fressen.
Um die Möbel zu schonen, sei an dieser Stelle Naturstamm-Nisthölen zu empfehlen.
Der Timneh ähnelt und erinnert mit seinem verschmusten Charakter eher an eine Hauskatze.
Er ist bedeutend leiser als sein großer Verwanter, aber auch wesentlich eigensinniger!
In der freien Wildbahn verständigen sich Kongo-Graupapageien durch Rufe und schrille Pfiffe untereinander.Dieses Pfeifkonzert wird auch im heimischen Wohnzimmer beibehalten und kann unter Umständen auch schon mal 1-1 1/2 Stunden andauern.
Es entspricht dem Verhalten in freier Natur, wenn sich die Vögel auf ihren "Schlafbäumen" versammeln und den "Nachbarn" lautstark die Tageserlebnisse mitteilen, bis schließlich irgendwann absolute Ruhe eintritt.
Auch hier sind Timnehs vom Verhalten eher ruhig und geben sich bei ihren abendlichen Pfeifkonzerten meist mit einer halben Stunde Krach zufrieden. Einige Vogelhalter versuchen ihre Papageien auszutricks, indem sie den Käfig während dieser Zeit einfach mit einem Tuch abdecken, dies entspricht nicht dem natürlichen Verhalten bzw. Urinstinkt und stellt einen massiven Eingriff in die Gewohnheiten der Tiere dar.
Der Speiseplan beider Gattungen ist identisch und beinhaltet eine ganze bandbreite von Sämereien, welche es abgestimmt auf Afrikanische Papageien im Handel gibt. Obst Gemüse, Kräuter und Zweige runden die Narungspalette ab. Vor billigen Samenmischungen aus dem Lebensmittel oder Baumarkt ist eher abzuraten, da diese oftmals verpilzte Erdnüsse enthalten, die bei Papageien zu Schädigungen (z.B. Aspergillose) führen kann. Im Fachhandel gibt es inzwischen eine große Menge an Sachbüchern zum Thema Papageien.
Allerdings ist ein persönliches Gepräch unter Vogelfreunden oder Züchtern lohnenwerter als alle Bücher zusammen.

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V gibt bei Graupapageien folgende Information.
Hier Orignaltext der auch auf der Seite der Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V als PDF-Datei herunter geladen werden kann:
Die Größe der Voliere muß es den Tieren ermöglichen, kurze Strecken zu fliegen, ohne dabei mit den Flügeln an den Käfigwänden anzustoßen. Maße von mindestens 2,0 x 1,0 x 1,0 m (B x H x T) sind daher für 2 Tiere erforderlich. Auch bei dieser Käfiggröße ist es notwe ndig, den Tieren unter Aufsicht Freiflug im Zimmer zu gewähren! Kunststoffbeschichtete Käfiggitter sind für Papageien ungeeignet, da die Beschichtung angenagt und kleine Plastikteile von den Tieren verschluckt werden können. Der Käfig sollte in einer ruhigen Ecke des Raumes, am besten in Fensternähe postiert werden. Dabei ist darauf zu achten, daß die Vögel vor Zugluft, Tabakrauch, Kochdunst und vor Störungen durch Menschen geschützt sind. Die unmittelbare Nähe eines Fernsehgerätes ist zu vermeiden. Die Vögel sollten nachts abgedunkelt zu einer etwa zehnstündigen Nachtruhe kommen. Es ist ratsam, Vögeln, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, durch sog. Tageslichtlampen das komplette Spektrum des natürlichen Sonnenlichts, d. h. auch den für Wahrnehmung und Knochenbau wichtigen Ultraviolettbereich des Lichtes, in Form einer Spezialbeleuchtung (Tageslichtröhre o.ä.) zur Verfügung zu stellen. Das für die Vögel notwendige UV-Licht wird durch Fensterglas aus dem normalen Sonnenlicht herausgefiltert. Vögel sehen normales Neonlicht als Flackern, deshalb sollten Leuchtstoffröhren im selben Raum mit einem elektronischen Vorschaltgerät versehen sein. Pflege Graupapageien sind sehr soziale Wesen, die ständigen Kontakt und Unterhaltung benötigen. Sie sind wie alle Papageien gesellige Tiere, die auf keinen Fall einzeln, sondern mindestens paarweise gehalten werden müssen. Der Wunsch nach einem zahmen, sprechenden Vogel rechtfertigt nicht eine lebenslange Einzelhaft des Tieres; ein Mensch ersetzt in keinem Fall den Vogelpartner! Die Inneneinrichtung des Käfigs sollte ausschließlich aus Naturzweigen außer von giftigen Gehölzen wie z.B. Akazie, Hartriegel oder Eibe als Sitzstangen bestehen, die regelmäßig gereinigt und nach Abnutzung erneuert werden müssen. Naturzweige sorgen durch ihre unterschiedlichen Durchmesser für Fußgymnastik und sind gesund für den Bewegungsapparat. Sie sollten nicht gänzlich starr im Käfig befestigt sein, sondern zur Schonung der Fußgelenke dem Gewicht des Vogels federnd nachgeben. Zusätzlich kann der Käfig mit Spielzeug aus Hartholz oder Acryl ausgestattet um den Spieltrieb der neugierigen Vögel zu befriedigen. Zweige und Spielzeug, die die Vögel beschäftigen und das Sitzen oder Landen ermöglichen, sollten jedoch nicht so üppig sein, daß das Fliegen im Käfig unmöglich wird. In einen Käfig gehören mehrere Futter- bzw. Wassernäpfe sowie eine Badegelegenheit, welche so angebracht werden müssen, daß sie nicht umgestürzt und verschmutzt werden. Zusätzlich sollten die Vögel täglich mit lauwarmem Wasser aus einer Blumenspritze abgeduscht werden. Weitere Tierschutzaspekte Andere Großpapageien (z. B. Amazonen, Kakadus) sind nicht als Partnerersatz für Graupapageien geeignet, jeder Vogel benötigt einen artgleichen Partner ! Graupapageien werden in ausreichender Zahl nachgezüchtet. Auf den Kauf von Wildfängen sollte daher aus Gründen des Tier– und Artenschutzes unbedingt verzichtet werden! Futtermischungen für Papageien sind oftmals zu fettreich und stellen mit ihrem oft hohen Anteil an (Erd-) Nüssen und Sonnenblumenkernen einen erheblichen Risikofaktor für mögliche Pilzerkrankungen und irreparable Leberschäden dar. Daher sollte der Anteil fettreicher Nüsse und Kerne möglichst niedrig gehalten werden. Um Lungenerkrankungen und Organschäden vorzubeugen ist bei der Haltung von Papageien auf ausreichende Bewegungsmöglichkeit, hohe Luftfeuchtigkeit, Versorgung mit Tageslicht und eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung unbedingt zu achten!

 
 

 
Unsere Timneh´s:

Zois:
Unser Shaolin Geier

Trutchen:
Spiel ohne Grenzen

Sophia:
mein Lieblingspapagei

 Originalauszug der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V
Biologie:
Die Heimat der wildlebenden Graupapageien und ihrer Unterart, der kleineren und dunkler gefärbten Timneh- Graupapageien ist Afrika, inklusive der Inseln Principe und Sao Tomé. Dort leben sie monogam, d.h. in Einehe, innerhalb großer Schwärme. Körperlänge:
35 – 40 cm Gewicht: 300 – 500 g Lebenserwartung:
40 - 50 Jahre
Geschlechter:
Männchen und Weibchen sind rein äußerlich nicht zu unterscheiden. Geschlechtsreife:
mit 2 – 5 Jahren Brut (Höhlenbrüter): Ein Gelege besteht aus 2 bis 4 Eiern, aus denen nach einer Brutzeit von ca. 30 Tagen die Jungen schlüpfen. Die Nestlingszeit beträgt ca. 80 Tage.
Ernährung:
Neben der täglichen Versorgung mit frischem Trinkwasser ist eine ausgewogene Ernährung wichtig: · Körnerfutter ohne Nüsse und max. 50 % Anteil fetthaltiger Sämereien
· Obst und Gemüse
· Futterpflanzen (Vogelmiere, Löwenzahn, Salat, Spinat, Rispengräser)
· Mineralstoffe (Sepia, Muschelgrit, Gritstein)
· Magengrit (Quarzkies zur Zerkleinerung der Körner im Magen) · tierisches Eiweiß in Form von gekochtem Ei, Eifutter, Hüttenkäse während Mauser, Wachstum oder Zucht Nicht zum Speiseplan gehören: · Speisereste vom Tisch
· Milch
· überlagertes, verpilztes und ranziges Futter
· Grünfutter aus der Nähe stark befahrener Straßen
· Nüsse (Gefahr von Pilzerkrankungen) Naturäste dienen nicht nur als Sitzstangen, sondern auch als Knabbergelegenheit; es eignen sich Zweige von Weide, Birke, Ahorn, Eiche, Linde, Kastanie, Walnuß, Haselnuß und ungespritzten Obstbäumen.