Unsere Futterküche:

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Timneh und Kongo Graupapageien  
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Ernährung von Graupapageien


Vorab: Die absolute, richtige Graupapageienernährung ist bis heute noch viel umstritten und diskutiert.
Deshalb so abwechslungsreich wie möglich Obst/Gemüse/Salat/Saaten und Pflanzen füttern.
Im Gegensatz zu manchen anderen Papageien darf der Graue etwas fettreicher ernährt werden
Nicht auf den Speiseplan dürfen: Erdnüsse wegen Schimmelpilzbelastung (Gefahr der Ansteckung von Aspergills), Avocados, Schokolade und Tischreste vom Essen.
Zur Grundernährung soll eine ausgewogene Körnermischung auf dem täglichen Speiseplan stehen
Die Auswahl im Handel an geeigneten Körnermischungen ist groß.
Bitte achten sie hierbei auf Qualität aus dem Tierfachhandel.
Billigfuttermischungen wie sie z.B. einige Baumärkte anbieten, haben zu oft einen sehr hohen Anteil an Sonnenblumenkernen und sind von minderer Güte.
Da Graupapageien bis 60 Jahre alt werden können, sollten sie ihm ruhig etwas bieten.
Die tägliche Menge an Körnern sollte in etwa 10% seines Körpergewichts ausmachen-
Bei einem Vogel von ungefähr 450g macht das 45 Gramm an Saaten.
Desweiteren wird „Frischfutter“ angeboten.
Neben Äpfeln, Bananen, Gurke dürfen gerne auch:
-Dattel frisch oder getrocknet (reich an Vitamin D, Eisen und Phosphor)
-Ebereschenbeeren sprich im Volksmund auch Vogelbeere genannt
(absolut reichhaltig an Vitamin C, Provitamin A, Sorbinsäure, Sorbit und Tamin)
-Feigen ebenfalls frisch oder in getrockneter Form
(regt den Stoffwechsel an und enthält viele wichtige B-Vitamine, Eisen und Kalzium).
-Granatapfel (deckt alle wichtigen Bereiche ab).
-Hagebutten/Heckenrosenfrucht (hat hohe Anteile an Vitamin C, Natrium, Kalzium, Mangan uvm).
Ergänzend zur Ernährung eignen sich Sternenfrucht, Maracuja, Melone, und Papaya incl. der Kerne.
Nach dem Obst kommt nun das Gemüse…
Gemüse bitte prinzipiell ohne Salz in gekochter Form darreichen.
Geeignet sind hier: Kartoffeln, Blumenkohl, Broccoli, Chicorée, Fenchel, Kohlrabi, Radieschen, Sellerie, Peperoni (die Speichelzusammensetzung ist beim Papageien anders als beim Menschen,
was wir als scharf wahrnehmen, ist für den Vogel süß-deshalb keine Sorge beim verfüttern.
Da Graupapageien zur Futterverschwendung neigen, sollten sie Obst und Gemüse in kleine Streifen oder Würfel schneiden und ihrem Tier anbieten.
Pflanzen: Gut geeignet als „Beschäftigungstherapie“ und gegen Langeweile sollten gelegentlich verschiedene Äste und Zweige gereicht werden, wie zum Beispiel:
Johannisbeere (incl. Strauchwerk), Feuerdorn, Wildvogelkirsche, Wicke, Klee, Vogelmiere, Weide sowie Zweige von Obstbäumen.
Falls sich darauf Läuse befinden sollten, freuen sich die Vögel über eine willkommen Eiweißergänzung.
Sammeln sie nicht an viel befahrenen Straßen und achten sie auf Pestizitrückstände.

Graupapageien gelten als sehr konservativ was ihre Ernährung angeht, darüber hinaus sind sie sehr skeptisch allem Neuen gegenüber.
Es kann durchaus sein, das die „Grauen“ erst nach 4-5 maligen anbieten von neuartigen Dingen an ihr Futter rangehen.
Für weitere Infos schickt eine Mail an uns oder seht in der Rubrik „Bücherempfehlungen“ nach.

 
 

 

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